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Nortrup - traditionsreiche und zukunftsorientierte Gemeinde
Die 1169 erstmals erwähnte Gemeinde Nortrup (Norttorpe = Siedlung nördlich einer älteren Siedlung) liegt im nord-westlichen Teil des LK Osnabrück, dem Artland. Das Gemeindegebiet umfaßt 2708 ha bei einer Höhe von 38 m im Süden und 25 m im Norden. Der höchste Punkt Nortrups ist der sogenannte Felddieksboll mit einer Höhe von 43,6 m. Das Wappen (Abb. 1) der Gemeinde zeigt neben dem Artländer Drachen die prägenden Elemente Landwirtschaft (Ähren) und die seit etwa 100 Jahren bestehenden Industriewerke (Zahnrad).
Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Nortrups ist das Wasserschloß Gut Loxten (Abb. 2). Die zahlreichen Rad- und Wanderwege der Gemeinde und die örtliche Gastronomie laden zur Erholung ein.
Für die Freizeitgestaltung sorgen neben dem beheizten Freibad, der Schießsportanlage und der Mehrzweckhalle die verschiedenen Nortruper Vereine, wie zum Beispiel der Sportverein Nortrup mit den Sparten Fußball, Tischtennis, Volleyball und Badminton, der Tennisverein und der Nortruper Reiterverein mit seinem Reit- und Fahrturnier an der Feldteichwiese. (Abb. 3)
Die Ursprünge der Magnetschwebebahn (Transrapid) liegen in Nortrup. Bereits 1933 konnte sich der Nortruper Dipl. Ing. Hermann Kemper (Abb. 4) die von ihm erarbeitete Schwebetechnik patentieren lassen.
Nortrup ist durch seine verkehrsgünstige Lage Standort bedeutender Industrien mit mehr als 1000 Arbeitsplätzen. Die Gemeinde bietet attraktive Wohn- und Gewerbegebiete.

Abb. 1: Das Nortruper Wappen

Abb. 2: Das Wasserschloß Gut Loxten (Foto: Lupuss)

Abb. 3: Der Poggenkamp (Foto aus "750 Jahre Nortrup")

Abb. 4: Dipl. Ing. Hermann Kemper
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